Rechnung der Rekorde

Pflegekosten steigen weiter rasant
Budgetiert war ein betriebliches Minus von «nur» 8 Mio. Franken. Allein die Hälfte der 3 Mio. an Mehraufwendungen würden auf die Restfinanzierung der Pflegekosten entfallen, erklärte Stefan Huber, Leiter Finanzen und Controlling.
Für weitere negative Abweichungen seien etwa das Outsourcing der IT-Infrastruktur oder die um 800‘000 Franken weniger als erwartet ausgestellten Verkehrsbussen verantwortlich – dies weil das neue Radargerät später geliefert worden sei.
Boomt die Börse, klingelt die Kasse
Es ist erneut die Börse, welche Brugg aus den tiefroten Zahlen in eine hellrosa Null «lüpft»: Nur weil die Erträge aus den Vermögensverwaltungsmandaten munter sprudelten, ist ein Finanzierungsplus von imposanten 10,9 Mio. und damit ein operatives Ergebnis von lediglich noch minus 270‘000 Franken zu verzeichnen.
Der besser als budgetiert ausgefallene Anteil der Kursgewinne – 2,7 Mio. – wurde der Wertschwankungsreserve zugewiesen. Auch diese Einlage wurde im ausserordentlichen Ergebnis von minus 2,3 Mio. verbucht, so dass zusammen mit dem erwähnten operativen Ergebnis unter dem Strich ein ein Gesamtresultat von minus 2,5 Mio. ausgewiesen wird.
Die Rechnung der Ortsbürgergemeinde schliesst mit einem Gewinn von Fr. 169‘000.– ab, wobei ihr Nettovermögen neu auf 14,74 Mio. Franken steigt.
Villnacherns Nettoschuld: 1,7 Mio.
Weiter erläuterten Yvonne Buchwalder und Stefan Huber die Rechnung 2025 der Gemeinde Villnachern, welche anfangs Jahr mit Brugg fusionierte. Dieser Abschluss fiel mit einem Minus von 515‘000 Franken rund 480‘000 Franken schlechter aus als budgetiert. Ausserplanmässige Abschreibungen bei der Badi, ein höherer Verwaltungsaufwand infolge des Zusammenschlusses sowie ebenfalls höhere Pflegekosten begründen die Budgetabweichungen. Villnacherns Nettoschuld, welche die Stadt übernimmt, stand schliesslich bei 1,7 Millionen Franken.























































