Mit stimmiger Pointe: Die MG Villnachern gab das Bruggerlied zum Besten

Villnachern erhöhe auch «die Attraktivität des Brugger Geschenkspektrums», lachte Barbara Horlacher, während sie Dieter Egli unter anderem mit einem feinen Tropfen aus der Reblage Sommerhalde bedachte.
«Brugg am Fusions-erfahrensten im AG»
In ihrem Rückblick streifte sie zum einen das Alkoholverbot auf dem Neumarktplatz, das national für Schlagzeilen sorgte, die zentrale Verwaltung, die im Bankgebäude neu errichtet und 2029 bezogen wird, oder die Schulraumplanung punkto Oberstufe, welche am Standort Langmatt ausgebaut werden solle. Speziell verdankte sie zudem das Wirken der zurückgetretenen Stadträte Reto Wettstein und Jürg Baur – und freute sich über die neuen Mitglieder Alexandra Dahinden und Michel Indrizzi.
Zum anderen liess Barbara Horlacher den Fusionsprozess Revue passieren – notabene auch jenen mit Altenburg, Lauffohr, Umiken und Schinznach-Bad, was die Stadt zur Fusions-erfahrensten Gemeinde im Aargau mache. «Und bald wird auch Villnachern ganz selbstverständlich mitgemeint sein, wenn von Brugg die Rede ist», freute sich die bekennende Umikerin.
Er wünschte viel Tatkraft «für Brugg, das auch ein bisschen mein Brugg ist»
Als Windischer werde man immer gerne nach Brugg eingeladen, schmunzelte Festredner Dieter Egli, bevor er unter anderem «zum nächsten Erweiterungsschritt» gratulierte. Zudem sei er, nur zehn Schritte von der Gemeindegrenze entfernt wohnend, gespannt darauf, ob es noch weiteres Fusions-Potential gebe, meinte der Aargauer Innenminister augenzwinkernd.
Er wies auf die steigenden Anforderungen für kleinere Gemeinden und die immer aufwändigeren Verfahren hin – woran «der Kanton nicht ganz unschuldig» sei, wie er einräumte – und lobte den sinnvollen und «grossen Schritt für Villnachern».
Die Gemeinden seien nahe an den Menschen: Wenn hier gut gearbeitet werde, stärke das das Vertrauen in alle staatlichen Institutionen, unterstrich Dieter Egli die Bedeutsamkeit dieser Ebene.
Brugg und Villnachern, welche er mit vielen persönlichen Erlebnissen verbinde, seien Teil seiner Heimat, unterstrich der Windischer. Nach einem Plädoyer für die direkte Demokratie und einen engagierten aber kultivierten Meinungsaustausch wünschte er dem neuen Gemeinwesen weiterhin viel Mut: «für Brugg, das eben auch ein bisschen mein Brugg ist».























































