Zum Jugendfest Brugg 2016:

«Grossmami nähte mir jedes Jahr ein neues weisses Kleidchen»

Top-Model Manuela Frey (19, Bild) hat vom Brugger Catwalk aus, dem Rutenzug, die Laufstege dieser Welt erobert

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(A. R.) - Heute sind es Karl Lagerfeld, Jil Sander oder Giorgio Armani, die ihr die Stoffe auf ihre Model-Masse schneidern. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit war Grossmutter Heidi Frey ihre Designerin:


«Mein Grossmami nähte mir jedes Jahr ein neues weisses Kleidchen – und ich war stolz, mit dem Blumenkränzchen durchs Städtli zu laufen», erinnert sich die prominente Bruggerin.

Krume und Kruste

Jugendfestbrot: Zum Reinbeissen gut – und das Geheimnis?

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Zur Stärkung nach dem Sturmlauf gibts Bernerweggli und nach der Morgenfeier ein Jugendfestbrot: Beck Dominik Frei holt mit Sicherheit beides rechtzeitig aus dem Steinofen.

 

(msp) - Es gehört zum Brauchtum Ruetezug, gilt als Symbol des Lebens und des Dankes und ist – auch heute noch – ein ganz besonderes Geschenk: das Jugendfestbrot. Jeweils unmittelbar nach der Morgenfeier wird es jeder Schülerin und jedem Schüler persönlich überreicht. Ein Augenblick nur, das Brot in Händen, den Duft in der Nase, genügt, um in Herz und Geist Erinnerungen zu hinterlassen, die manchmal ein Leben lang halten.


«Vor zehn Jahren haben wir eigens eine Rezeptur für das Jugendfestbrot entwickelt, es soll ja vor allem Kindern schmecken. Wir haben verschiedene Varianten ausprobiert, mit weissem und dunklem Mehl, und eine Degustation durchgeführt», erzählt Jugendfestbrot-Beck Dominik Frei. «Die Wahl fiel auf ein leichtes, weisses Brötli mit besonders feinporiger Krume und knuspriger Kruste. Seither ist das Rezept unverändert geblieben.»

Viel Fun und Phon mit azTon

Jugendfest-Premiere: AKB-Roadrunner beim Storchenplatz – 20 Brugger Kinder treten am Zapfenstreich mit den azTon-Vollblutmusikern auf

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(A. R.) - Patrick Tognetto ist Schlagzeuger bei der beliebten Party-Band azTon – und Lehrer an der Primarschule Au-Erle. «Die Idee war, die Kinder bei unserem Zapfenstreich-Konzert einzubinden – jetzt können sie mit einer “richtigen” Band auf einer grossen Bühne vor viel Publikum auftreten», erklärte der Drummer bei einem Probenbesuch am Montag (Bild).


«Hey, Teacher, leave us kids alone», «Geboren, um zu leben» und die «Perfekte Welle» werden die mutigen Kids am Mittwoch, 29. Juni, ab 20.30 Uhr, zusammen mit AzTon phonstark erklingen lassen – wobei Maanini Srinivas und Marit Meinecke da auf dem Roadrunner, der fahrenden AKB-Konzertbühne,  die Strophen der perfekten Welle sogar solo surfen.

Sie starten über 4’000 Gratis-Fahrten

Franziska Dienger Schausteller- und Confiseriebetriebe: Stimmungsbringer seit Jahrzehnten

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Gehören quasi zum Jugendfest-Inventar: Heinz Graf und Franziska Dienger

 

(A. R.) - «Ich war bereits mit 17 Jahren mit dem Kettenflieger in Brugg», schmunzelt Franziska Dienger (57) – nächsten Dienstag wird sie ihn, der im Städtli schon ganzen Generationen fantastisches Flug-Vergnügen bereitet hat, zusammen mit ihrem Mann Heinz Graf auf der Schützenmatte wieder aufbauen.


Auch mit dem Autoscooter und dem Confiserie-Stand mit Magenbrot, Zuckerwatte & Co. wird die Schaustellerin in dritter Generation für die bewährte, fürs Jugendfest durchaus essentielle Chilbi-Stimmung sorgen.


 

Auge in Auge mit Keiler Bruno

Region: Vom ewigen Leben des borstigen Wildschweins

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Schau mir in die Augen, Kleines: Nur sehr selten begegnen sich Mensch und Wildschwein und wohl noch seltener von Angesicht zu Angesicht.

 

(msp) - Wo immer er auftaucht, steht er im Mittelpunkt, als vielbeachteter Statist, Fotosujet und Glücksbringer zugleich: Der stattliche Keiler namens Bruno aus der Präparaten-Sammlung des  Aargauischer Jagdschutzvereins (AJV). Kaum ein Anlass zu den Themen Wald, Wild, Natur, aber auch keine Brevetierung von Jungjägern auf der Habsburg, findet ohne den stolzen Schwarzkittel statt.


Wer aber ist Bruno wirklich und wie ist er zu seinem zweiten Leben gekommen?


 

Mit «Gemini» in eine neue BWG-Ära

Bau- + Wohngenossenschaft Graphis plant Ersatzneubauten in Brugg

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Das Google Earth-Bild zeigt die Situation längs der Zurzacherstrasse in der Überbauung «Am Rain» aus der Vogelschau. Links die SVEA-Blöcke, rechts rot eingerahmt die durch Gemini zu ersetzenden alten Graphis-Wohnhäuser.


(rb) - Die 1949 von der Bau- + Wohngenossenschaft Graphis damals für 965’000 Franken erstellten 24 Wohnungen (Garagen folgten 1967) an der Zurzacherstrasse 52 und 54 im Gebiet «Am Rain» sind in die Jahre gekommen. Das diesen Donnerstag, 11. Februar, im Rathaussaal präsentierte Projekt «Gemini» wird sie ersetzen.

 

Am Anfang stand ein Studienauftrag, aus dem das Projekt «Gemini» der Zürcher Architekten Adrian Streich Architekten AG hervorging. Dieses wird heute Donnerstag um 17 Uhr an einer Vernissage im Brugger Rathaussaal erstmals gezeigt.


 

Vom Schmerz übers Verschwinden von Scherz

Fusionen (1): Eigenartiges Argumentarium

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Geht mit der Fusion nicht nur das Wappen, sondern auch das Herz von Scherz flöten?


(A. R.) - Villigen-Stilli, Brugg-Windisch, drei Schinznacher-, zwei Mettauertal-Anläufe, Bözberg, Birr-Birrhard, Brugg-Schinznach-Bad und eben Lupfig-Scherz: Auch beim nunmehr zehnten Fusionsvorhaben, das wir publizistisch begleiten, sind die Pro-Prämissen immer gleich... falsch.

 


 

Park Innovaare in der Pole Position

Villiger Innovationspark nun unter nationaler Dachmarke

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Illustration des Innovationspark, wie er auf der Wiese gegenüber dem SLS-Ufo zu liegen kommen soll.


(A. R.) «Während anderswo der Startschuss gefeiert wird, wird hier schon gearbeitet», freute sich Ständerätin Pascale Bruderer am Montag in Villigen über die Pole Position, die der «PARK InnovAARE» innerhalb des von Bundespräsident Johann Schneider-Ammann in Bern lancierten Schweizerischen Innovationsparks einnimmt.

 

Auch Hubert Zimmermann, VR-Präsident  der Innovaare AG, kam im letzten September eröffneten «Delivery Lab» auf das hohe angeschlagene Tempo zu sprechen – und konnte als Gäste eben auch die Teams dreier Firmen begrüssen, die da bereits munter am «Laborieren» sind: Advanced Accelerator Technologies AG, Leadxpro, die sich der Entdeckung von pharmakologisch aktiven Wirkstoffen widmet, sowie Nomoko, welche die Kamera neu zu erfinden sucht.

Volkswirtschaftsdirektor Urs Hofmann betonte, dass angesichts der angekündigten Alstom-Entlassungen es gerade die Innovationsfähigkeit der Schweiz sei, die Hoffnung mache. «Der Park Innovaare ist die geradezu symbiontische Weiterentwicklung des PSI», verdeutlichte er den – auf die Beschleunigeranlagen des grössten Schweizer Forschungsinstituts gerichteten – Innovations-Fokus.


 

«Der höchste Biberdamm im Aargau»

Schinznach-Dorf: Das mannshohe Nager-Werk staut den Längibach

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(A. R.) - «Dieses Naturschauspiel geniessen und die Natur Natur sein lassen, solange es geht»: So lautet gemäss dem zuständigen Vizeammann Peter Zimmermann die Devise des Gemeinderats, was den Umgang mit dem imposanten Biberdamm am Längibach angeht. Dieses Fliessgewässer zwischen Feldweg und Autobahn hat «Meister Bockert» auf einem ansehnlichen Abschnitt in einen veritablen Stausee verwandelt.

 

«Das ist der grösste Biberdamm im Aargau», bestätigt Christian Tesini, Biberspezialist beim kantonalen Departement für Bau, Verkehr und Umwelt (BVU). Das Biber-Revier am Längibach weise zudem diverse weitere kleine Dämme, eine regelrechte «Damm-Kaskade», auf.


 

«“Place to be” der besten Köpfe»

PARK innovAARE, Villigen: Gesamtprojektleiter Daniel Kündig im Regional-Interview

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«Hier beginnt die Zukunft», sagt Daniel Kündig und deutet auf das Gelände neben dem PSI mit seinen Beschleuniger-Anlagen, wo der PARK innovAARE dereinst florieren soll.


(A. R.) - Laut Daniel Kündig soll der Innovationspark in der Villiger Hightech-Zone zu nichts weniger heranwachsen als zum «“Place to be” für innovative nationale und internationale Unternehmungen und der besten Köpfe im Umfeld von beschleuniger-basierten Innovationen». Nun, je höher die Ansprüche, desto kritischer unsere Fragen – diesen stellt sich der Chef-Stratege nachfolgend:


Der Stanford Industrial Park des Silicon Valley wurde 1951 gegründet. Gäbe es 2015 nicht etwas Innovativeres zur Innovationsförderung als einfach nochmals einen Innovationspark?


 

Bewegungslust, fliesst, bewusst

Seit Jahren erfolgreich in den Bewegungsräumen Brugg: «Vinyasa Flow Yoga» von Marina Rothenbach

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«Lässig an Yoga ist, dass es für alle zugänglich ist. Ob jung oder alt, beweglich oder unbeweglich, kräftig oder nicht, von allen Übungen gibt es verschiedenste Varianten. So können alle zusammen trainieren – und trotzdem kommt jeder voll auf seine Kosten», erklärt Marina Rothenbach, die hier eine etwas ambitioniertere Asana-Version zeigt (liebe Kinder: bitte zuhause nicht nachmachen...).


(A. R.) - Warum soll ich bezahlen, um bei Dir stundenlang im Lotussitz zu verharren? «Damit hat Vinyasa Flow wenig zu tun», lacht Marina Rothenbach, «ich unterrichte einen äusserst dynamischen Yoga-Stil, da werden die Yoya-Übungen, die Asanas, fliessend aneinandergereiht».

 
Nichts Statisches also, und auch nicht einfach 90 Minuten Atemübungen, sondern sehr aktive Kräftigung der Muskulatur und abwechslungsreiche Förderung von Beweglichkeit, Balance, Ausdauer und Konzentration: Das erleichtert den Zugang zu dieser indischen Lehre ungemein, gerade auch für Sportler, sagen wir mal wie für A. R.


 

Mit geschultem Schwung in den Frühling

BewegungsRäume Brugg (BRB): attraktive Kurse

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Bewusst wie: Dorothee Rothenbach steht ein für ein professionell geleitetes Bewegungsangebot.


(A. R.) - Fans der geschulten Bewegung aufgepasst: In den Bewegungsräumen an der Stapferstrasse 27 und 29 bieten bestens ausgebildete Fachkräfte eine breite Palette spannender – und entspannender – Kurse. Wobei es – ob nun Feldenkrais, Capoeira oder Vinyasa Flow Yoga – vor allem auch um Bewegungs-Freude geht.


«Bei uns sind nicht zuletzt “Flow und Fun” wichtig – dabei liegt der Fokus allerdings auf einer hohen Lehrerqualität», erklärt BRB-Chefin Dorothee Rothenbach ihr Konzept, welches sich nunmehr seit über einer Dekade bewährt hat.


 

Claude Nicollier: Wir sind nicht allein

FHNW Windisch: Der einstige Astronaut schilderte verschiedene Aspekte der Raumfahrt

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Space Shuttle über Brugg-Windisch im Juni 2005

(A. R.) - «Es gibt 100 Milliarden Galaxien, die je wiederum 100 Milliarden Sterne aufweisen, wovon die meisten Planeten haben: Es dürfte im Universum verschiedene Arten von Leben geben – dass wir damit auf der Erde alleine sind, kann ich mir nicht vorstellen.»


So beantwortete Nicollier eine entsprechende Frage aus dem enorm zahlreichen Publikum, welches am Interface-Podium dem Referat des einzigen Schweizer Raumfahrers lauschte.


 

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