Blaue Belalp-Gondel für «Rotberg-Bergbahnen»
Villigen: Das Skilift-Team landete einen weiteren Coup
Grosse Freude herrschte am Samstag bei der Villiger Skilift-Crew über die fette Beute aus dem Wallis.
(A. R.) - Es war ein einzigartiges Bild, das sich am Samstag in Villigen bot: Unter freudigem Gehupe fuhr eine grosse blaue Gondel vor viel Publikum ins Dorf ein. «Seit fünf Jahren suchen wir so etwas», freute sich der (nicht nur) vom Transport erschöpfte, aber glückliche Skilift-Frontmann Roger Meier, «jetzt haben wir es.»
Die 80-Personen-Gondel, die eben noch das Dorf Blatten mit der Belalp verband, soll nun als lässiges Beizli beim Skilift Rotberg Verwendung finden. Laut Roger Meier werde man ihr demnächst einen fahrbaren Untersatz verpassen. Nicht zuletzt, um sie, beispielsweise als originelle Bar, auch vermieten zu können, schliesslich ist die hiesige Skisaison meist eine recht kurze.
Mit Pickel und Spaten, Fäustel und Setzer
Trockensteinmauern Schloss Kasteln: Sanierungsarbeiten haben wieder begonnen
«Dies ist ein Musterbeispiel dafür, wie Landwirtschaft und der Erhalt von Kulturhistorischem sowie ökologisch wertvollem Lebensraum in Einklang gebracht werden können», unterstrich Ulysses Witzig von der creaNatira GmbH, welche das Trockensteinmauer-Projekt für Pro Natura Aargau umsetzt.
(A. R.) - Nun sind sie erneut im Einsatz, die Sysiphusse vom Zivildienst. Zunächst brechen sie die alte, vom Hangdruck arg gebauchte Bruchsteinmauer entlang der Hauptstrasse mit Pickel und Spaten ab. Und errichten diese dann mit neuen, mit Fäustel und Setzer gekonnt behauenen Steinen wieder neu. Auf dass das grösste Ensemble von Trockensteinmauern in der Deutschschweiz erhalten bleibe.
Womit auch gesagt ist, dass die Maloche der Zivis ungleich sinnvoller ist als jene von Sysiphus, der den immergleichen Stein hochzustemmen hatte. Allerdings liegt man nicht ganz falsch, wenn man das Bewahren dieses bedeutenden kulturhistorischen Erbes, welches zusammen mit dem Schloss Kasteln einen einmaligen Anblick bietet, als Sysiphusarbeit bezeichnet.
Herzöffner! – «De chly Clown»
Brugg: Primarschule Stapfer begeisterte mit Circus-Musical
Oh, mein Papa: Clown Augustin mit Sohn Tino, der zum glücklichen Ende in Vaters Fussstapfen tritt und dessen rote Nase geschenkt bekommt. Die Akrobatikos sorgten mit Tempo, Karatesprüngen, Saltos und Pyramiden für Furore.
(msp) - Über 220 Mitwirkende – die Primarschüler des Stapferschulhauses, Kindergartenkinder und der Orchesterverein Brugg – haben mit zwei bezaubernden Aufführungen des Circus-Musicals «de chly Clown» die Freu- densteinturnhalle in ein singendes, klingendes Zirkuszelt verwandelt und knisternde Spannung heraufbeschwört.
Temporeiche Shows, wagemutige Einlagen und herzbewegende Momente folgten Schlag auf Schlag. Die Begeisterungsstürme des Publikums kannten keine Grenzen.
Kunst darf auch mal einen Vogel haben...

(rb) - ...und natürlich auch drei. Neu sind auf dem Schinznacher Graströchni-Kreiselschmuck des deutschen Künstlers Thomas Rösler vom Bodensee drei tönerne Krähen aus der Werkstatt von Ingrid Haldimann aus Oberflachs zu sehen. Sie wurden von Silvia Spicher aus Schinznach-Dorf gespendet. «Ich habe natürlich Thomas Rösler gefragt, und er fand das auch eine gute Idee.» Zudem sieht sie in den drei schwatzhaften Vögeln ebenfalls eine Verbindung zum Tal, da nunmehr ja auch einheimisches Kunstschaffen vertreten sei.
Mehr über den vieldiskutierten Kreisel nach der Einweihung vom 29. Mai, die offiziell um 17 Uhr über die Bühne geht.
Brugg: Hansjörg Walter Jugendfestredner

(rb) - Stadtammann Daniel Moser kündigte den SVP-Politiker, aktuellen Nationalratspräsidenten und Präsidenten des Schweizerischen Bauernverbandes in Brugg, Hansjörg Walter, als nächsten Jugendfestredner an. Der im Thurgau wohnende und wirkende Walter hat immer gesagt und deutlich gezeigt, dass er sich wohl fühle in Brugg. Darüber und mehr über die Person Hansjörg Walter traditionell eine Woche vor dem Jugendfest im Juni im Regional.
Visionen – Illusionen
Windischer Jugendfest nach Zwangspause wieder am 30. Juni 2012
Die Kindergartendarbietung im Amphi am Jugendfest 2008 des vereinigten Eigenamts.
(rb) - Das Motto des diesjährigen Jugendfestes heisst «Visionen – Illusionen».
Was sich hinter der rätselhaften Wortkombination alles versteckt, wird sich in den kommenden Monaten der Vorbereitung herausstellen.
«Wir sind die Augen und Ohren der Kfor»
Der neue Swisscoy-Kommandant Thomas Wymann, Brugg, im Gespräch
Unser Mann im Kosovo: Thomas Wymann
(A. R.) - Schlichten im Konflikt zwischen Serben und Kosovaren: Ist das nicht eine Mission impossible? «Ich glaube an unsere Vermittlerrolle», entgegnet der neue «National Contingent Commander» Thomas Wymann dezidiert.
Von Oktober 2012 bis April 2013 wird der Brugger Berufsmilitär im Kosovo als oberster «Diplomat in Uniform» wirken.
«Reisen ist kein Non-Valeur!»
Brugg: Die Reiseprofis von Columbus Tours setzen auf Qualitätsreisen
Atemberaubendes Fleckchen Erde: Die Seychellen
– beim Stöbern im hauseigenen Columbus Tours-Katalog jedenfalls kommt Fernweh auf.
(A. R.) - Wer schöner wohnen will, geht nicht zu Otto’s Warenposten, sondern zu Möbel Kindler, Pfister oder so. Und wer schöner reisen will, nimmt etwa die umfassenden – und vor allem auch unabhängigen – Dienstleistungen von Columbus Tours in Anspruch.
«Hoffentlich machen uns nicht wieder Vulkane oder Revolutionen einen Strich durch die Rechnung», schmunzelt Geschäftsführer und Inhaber Peter Knecht, als er gerade 28 Täschli mit Reisedokumenten für eine Gruppe herrichtet, die St. Peterburg besucht.
Wissenstransfer als Schlüssel zum Erfolg
«Hightech Aargau» soll Innovationspotenzial ausschöpfen

Bei «Hightech Aargau» handelt es sich um eine Initiative zur Förderung des Standorts Aargau. Dabei soll das Potenzial besser ausgeschöpft werden, um die zukünftige Prosperität zu sichern. Im einzelnen werden ein Hightech-Zentrum für Innovationsberatung, Nanotechnologie und Elektrotechnik geschaffen, eine Hightech-Region zur Ansiedlung neuer Unternehmen und der Aufwertung des Technoparks Aargau in Windisch entwickelt, der Hightech-Fonds ausgebaut und die Hightech-Forschung (PSI etc.) verstärkt unterstützt. Dabei wird der freie Wissenstransfer als Schlüssel zum Erfolg bezeichnet.
Bewegungslust, fliesst, bewusst
Neu in den Bewegungsräumen Brugg: «Vinyasa Flow Yoga» von Marina Rothenbach
«Lässig an Yoga ist, dass es für alle zugänglich ist. Ob jung oder alt, beweglich oder unbeweglich, kräftig oder nicht, von allen Übungen gibt es verschiedenste Varianten. So können alle zusammen trainieren – und trotzdem kommt jeder voll auf seine Kosten», erklärt Marina Rothenbach, die hier eine etwas ambitioniertere Asana-Version zeigt (liebe Kinder: bitte zuhause nicht nachmachen...).
(A. R.) - Warum soll ich bezahlen, um bei Dir stundenlang im Lotussitz zu verharren? «Damit hat Vinyasa Flow wenig zu tun», lacht Marina Rothenbach, «ich unterrichte einen äusserst dynamischen Yoga-Stil, da werden die Yoya-Übungen, die Asanas, fliessend aneinandergereiht».
Nichts Statisches also, und auch nicht einfach 90 Minuten Atemübungen, sondern sehr aktive Kräftigung der Muskulatur und abwechslungsreiche Förderung von Beweglichkeit, Balance, Ausdauer und Konzentration: Das erleichtert den Zugang zu dieser indischen Lehre ungemein, gerade auch für Sportler, sagen wir mal wie für A. R.
Bauthermografie entlarvt Gebäudeschwächen
Brugg: Der Thermocheck von Baucoach François Liaudet zeigt, wie sie sich beheben lassen – und was deren Modernisierung kostet
Die Bautermografie von François Liaudet (Bild) liefert mehr als ein paar bunte Bilder. Und nach seinem Thermocheck weiss man Bescheid über den Zustand des Gebäudes, mögliche Sanierungsmassnahmen und deren Kosten.
(A. R.) - Jetzt, in Zeiten garstiger Witterung, beginnts wieder durch alle Ritzen zu ziehen. Zumindest bei jenen 2 Millionen Gebäuden, die schweizweit saniert werden müssten. Für schätzungsweise 4 Milliarden Franken wird hierzulande quasi nach draussen geheizt.
Wo genau das Geld zum Fenster rausgeworfen wird, dies entlarvt François Liaudets Wärmebildkamera unerbittlich.
Doping für das Sportlerauge
Brugg: Sportbrillen von Bloesser Optik schärfen den Blick fürs Wesentliche
Patrick Steimen sorgt bei Sportlern für den Durchblick: Sie sind im Neumarkt 2 an der richtigen Adresse (Bloesser Optik, 056 441 30 46; www.bloesser-optik.ch).
(A. R.) - «Schau, dieses Adidas-Modell hat einen speziellen Kontrastfilter», erklärt Geschäftsinhaber Patrick Steimen. Sagts, setzts einem auf die Nase – und schon stellt sich ein Wow-Effekt ein: Tatsächlich erkennt man die Konturen besser.
«Im Sommer sind wir vor allem auf Golf- und Lauf-, im Winter auf Schnee-Sport ausgerichtet», erläutert Patrick Steimen das Konzept des kleinen aber feinen Sportbrillen-Shops im ersten Stock des Bloesser Optik-Geschäfts.
















