«Wir sind die Augen und Ohren der Kfor»
Der neue Swisscoy-Kommandant Thomas Wymann, Brugg, im Gespräch
Unser Mann im Kosovo: Thomas Wymann
(A. R.) - Schlichten im Konflikt zwischen Serben und Kosovaren: Ist das nicht eine Mission impossible? «Ich glaube an unsere Vermittlerrolle», entgegnet der neue «National Contingent Commander» Thomas Wymann dezidiert.
Von Oktober 2012 bis April 2013 wird der Brugger Berufsmilitär im Kosovo als oberster «Diplomat in Uniform» wirken.
So dürfen sie nicht mehr hängen
Kein Fasnachtsscherz: Fahnen der Brugger Konfettispalter brauchen Zensur
Böse Kommerzfahne Gute Kulturfahne
(A. R.) - Jo du heitere Fahne, welch ein Steilpass für die Schnitzelbänkler: Die Fasnachtsveranstalter dürfen heuer ihre knapp 30 Fahnen nicht mehr an den Brugger Kandelabern aufhängen. Weil es – pfui! – kleine Signetli oder Namen von Sponsoren drauf hat.
Jetzt müssen die armen Konfettispalter ihre fröhlichen Fahnen anderswo hängen – oder zensurieren.
Nagra in aller Munde
Atom-Endlager: Infos über Standortareale und Seismische Tests
Die von der Nagra vorgeschlagenen Oberflächenstandorte als rote Punkte. Im roten Kreis die Region Jura Ost mit Hornussen, Bözen sowie Zwilag (Villigen/Würenlingen).
(rb) - Die letzte Woche von der Nagra bekanntgegebenen 20 Vorschläge für Standortareale für die Platzierung der Oberflächenanlage geologischer Tiefenlager geben viel zu reden.
Vor allem in unserer Region, sind doch mit Würenlingen/Villigen (Zwilag) und dem ganzen Bözberg gerade zwei Gegenden im Fadenkreuz.
Das wird eine absolute Neukreation»
Königsfelder Festspiel 2012: «Unternehmen Paradies»
Die Festspiel-Tradition lebt fort: Peter Siegwart (links) und Félix Duméril inszenieren am charismatischen Aufführungsort in der Klosterkirche. Das Festspielplakat beruht auf einem Bild von Arnold Albrecht vom Festspiel 2008 «Albrecht – ein Königsmord in Habsburg»; die Tänzerin vor dem Kenotaph ist Soo-Jin Lee.
(msp) - Ob wohltätig, aufmüpfig, unzüchtig, geschäftstüchtig oder als Seelenretterin: Frauen, weibliche Lebenswelten, stehen 2012 nicht nur anlässlich des 700-Jahr-Jubiläums der Klostergründung Königsfelden im Mittelpunkt – sondern auch beim nunmehr zehnten Festspiel, das ab 23. August in der Klosterkirche uraufgeführt wird. Die Vorfreude kann beginnen!
«Was ist in dieser Familie passiert nach dem Mord an König Albrecht? Welche Szenen spielten sich ab? Das sind Themen, die ewige Gültigkeit haben. Trauer, Wut, Rache, die Suche nach Frieden, Vergebung. Der Tanz ist ein Mittel, diese Gefühle ohne Worte dem Publikum nahe zu bringen», erklärt Félix Duméril, Choreograf und Regisseur beim «Unternehmen Paradies».
Hausens heikle Hausaufgaben
Der neue Ammann Eugen Bless über die Herausforderungen der boomenden Gemeinde
Komplexe Aufgaben und zwei neue Gemeinderäte: Eugen Bless findet es wichtig, dass man sich als Gremium jetzt schnell findet – anfangs März gehts in Klausur.
(A. R.) - Die Klärung der Zukunft von Reichhold-Areal und Dahli-Haus, die Schulraumplanung, die Auswirkung von Pförtneranlagen oder die Schaffung neuer Begegnungsplätze: Dies sei laut Eugen Bless nur ein Teil jener anspruchsvollen Hausaufgaben, die es nun zu lösen gelte.
Längerfristrige Themen seien etwa die Einzonung Büntefeld – und auch ein Bahnhof Hausen.
Renaissance für Technopark Aargau
Anton Lauber, Brugg, wird neuer Leiter und will mehr Firmen rein- und rausbringen
Von links: Prof. Jürg Christener (Direktor Fachhochschule Nordwestschweiz), Max Zeier (Vize Technopark Aargau), Anton Lauber (neuer Geschäftsführer Technopark Aargau) und Jörg Stumpf (Präsident Förderstiftung Technopark Aargau) wollen von heute 20 auf 50 bis 70 Firmen ausbauen.
(rb) - «Das ist ein absoluter Glücksfall», freute sich FHNW-Direktor Jürg Christener über den neuen Leiter des Technopark Aargau, Anton Lauber.
Dieser hat als langjähriger erfolgreicher CEO und VR-Delegierter der Luzerner Schurter-Gruppe nun hier das Sagen.
Zwei kühne Projekte in Brugg
Brugg: «Süd-Point» und «Container» sind aufgegleist
Visualisierungen der Überbauung «Süd-Point»: links die «Stadt»-Ansicht gegen die Aarauerstrasse, rechts die «Quartier-Ansicht» Richtung Stapferstrasse
(rb) - Um in einer alten Stadt etwas Neues entstehen zu lassen, braucht es kooperations- und vielleicht auch investitionsbereite Liegenschaftsbesitzer und innovative Köpfe, aber auch Promotoren, die die Sache an die Hand nehmen. Da taucht nicht unvermutet Werner Fässler aus Brugg-Umiken auf, der als Bau- und Immobilienberater wirkt und an der AKB-Immomesse vom Samstag, 21. Januar, neben anderen zwei sehr innovatione Vorhaben präsentiert.
Zum einen geht es um «Süd-Point», eine Arealüberbauung zwischen Stapfer- und Aarauerstrasse, an der vier Liegenschaftsbesitzer beteiligt sind und wo vier rund 100-jährige Häuser einer strukturierten Überbauung weichen sollen.
Visionen – Illusionen
Windischer Jugendfest nach Zwangspause wieder am 30. Juni 2012
Die Kindergartendarbietung im Amphi am Jugendfest 2008 des vereinigten Eigenamts.
(rb) - Das Motto des diesjährigen Jugendfestes heisst «Visionen – Illusionen».
Was sich hinter der rätselhaften Wortkombination alles versteckt, wird sich in den kommenden Monaten der Vorbereitung herausstellen.
Der Kanton steigt ein
Areal Reichhold-Chemie Hausen/Lupfig: Aargau möchte wertschöpfungsintensive Betriebe ansiedeln
Das neue Mitwirken des Kantons beim Reichhold-Areal: Ausfluss der Aargauer Hightech-Strategie.
(A. R.) - «Sehr positiv» findet es der Lupfiger Ammann Richard Plüss, dass nun «die Standortförderung des Kantons den Lead und die Koordination übernimmt». Später, nach vollbrachter Arealentwicklung, will sich Aargau Services, die Standortmarketingorganisation des Kantons, der Ansiedlung geeigneter Firmen auf dem Areal annehmen.
«2012 startet die in dieser Form neue strategische Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und dem Kanton», bestätigt der Hausener Ammann Eugen Bless. Der Rahmen der zukünftigen Nutzung werde nun in einem gemeinsam zu erabeitenden Masterplan abgesteckt.
«Campus voll auf Kurs»
Brugg-Windisch: kurzes Durchatmen,
jetzt wieder Vollgas beim 190 Mio.-Bauwerk
(A. R.) - Für einmal legte sich an den Festtagen gespenstische Ruhe über die imposante Baustelle (Bild), auf der seit Baubeginn (28. Mai 2011) und Grundsteinlegung (14. Juni 2011) immer rund 70 Arbeiter Vollgas gegeben haben. Seit Montag tun sie dies wieder in gewohnt beeindruckender Kadenz. «Wir sind terminlich und auch finanziell voll auf Kurs», zieht Christoph Bader, Projektleiter Neubau Campus, eine erfreuliche Zwischenbilanz.
Nun gehts beim bahnhofseitigen Neubau, dem sogenannten Gebäude 6, wo unter anderem auch der Campussaal untergebracht ist, weiter mit den Wänden des 2. OG’s, und beim Gebäude 5, wo sich dereinst die Mensa befinden wird, kommen die Wände des 3. OG’s dran. Schon Mitte Januar beginnt man im 2. UG mit den Haustechnik-Rohinstallationen – und die Arbeiten für den Bau der grossen Passerelle, dem Verbindungsstück der beiden Neubauten, werden ebenfalls sogleich an die Hand genommen.
«Am 18. Mai werden wir mit dem Rohbau fertig», sagt Bader. Bemerkenswert: Nach zehn Jahren Planung wird es also weniger als ein Jahr gebraucht haben, um das grösste Hochbau-Projekt des Kantons hinzustellen. Die weiteren Termine: Fertigstellung Herbst 2013, Teilbezug der Fachhochschule Frühling 2014, Hauptbezug Herbst 2014.
Brugg: Hansjörg Walter Jugendfestredner

(rb) - Stadtammann Daniel Moser kündigte den SVP-Politiker, aktuellen Nationalratspräsidenten und Präsidenten des Schweizerischen Bauernverbandes in Brugg, Hansjörg Walter, als nächsten Jugendfestredner an. Der im Thurgau wohnende und wirkende Walter hat immer gesagt und deutlich gezeigt, dass er sich wohl fühle in Brugg. Darüber und mehr über die Person Hansjörg Walter traditionell eine Woche vor dem Jugendfest im Juni im Regional.
Durch Kinderaugen sieht man besser...
Theatergruppe Mönthal bringt «Bisch sicher?» auf die Bühne
«Isch das eigentlich de Rütlischwur?», fragt «Bad Guy» Bruno (Alwin Frei; rechts) seine zahlreichen Kontrahenten.
(A. R.) - Rüpelhaft, rüde, ruppig: So geht Unternehmer Hugo Klotz (Patrik Wehrli) mit seinen Mitmenschen um. Dann bekommt er zu seinem Geburtstag ein Elexier geschenkt, trinkt es kurzerhand aus – und wird dadurch wieder zum liebenswürdigen Kind und Streiche spielenden Balg.
Dieser neue Blick, vor allem auch auf das persönliche Umfeld, bringt schliesslich einigen Erkenntnisgewinn.
Die Dorfmitte ändert ihr Gesicht
Hausen: Neuer Volg und Wohnungen an der Holzgasse geplant
Die Zeugen längst vergangener Zeit müssen weichen.
(msp) - Der Volg-Laden an der Holzgasse in Hausen, 1966 von Heidi und Roland Jordi eröffnet, wird voraussichtlich 2013 in das neue Wohn- und Gewerbehaus umziehen, das auf der Nachbarparzelle gebaut werden soll. Das Baugesuch liegt derzeit auf der Gemeindekanzlei auf. Die beiden dort befindlichen Altbauten werden abgebrochen.
Damit wird sich das Gesicht des Dorfzentrums nach und nach verjüngen.
«Reisen ist kein Non-Valeur!»
Brugg: Die Reiseprofis von Columbus Tours setzen auf Qualitätsreisen
Atemberaubendes Fleckchen Erde: Die Seychellen
– beim Stöbern im hauseigenen Columbus Tours-Katalog jedenfalls kommt Fernweh auf.
(A. R.) - Wer schöner wohnen will, geht nicht zu Otto’s Warenposten, sondern zu Möbel Kindler, Pfister oder so. Und wer schöner reisen will, nimmt etwa die umfassenden – und vor allem auch unabhängigen – Dienstleistungen von Columbus Tours in Anspruch.
«Hoffentlich machen uns nicht wieder Vulkane oder Revolutionen einen Strich durch die Rechnung», schmunzelt Geschäftsführer und Inhaber Peter Knecht, als er gerade 28 Täschli mit Reisedokumenten für eine Gruppe herrichtet, die St. Peterburg besucht.
Wissenstransfer als Schlüssel zum Erfolg
«Hightech Aargau» soll Innovationspotenzial ausschöpfen

Bei «Hightech Aargau» handelt es sich um eine Initiative zur Förderung des Standorts Aargau. Dabei soll das Potenzial besser ausgeschöpft werden, um die zukünftige Prosperität zu sichern. Im einzelnen werden ein Hightech-Zentrum für Innovationsberatung, Nanotechnologie und Elektrotechnik geschaffen, eine Hightech-Region zur Ansiedlung neuer Unternehmen und der Aufwertung des Technoparks Aargau in Windisch entwickelt, der Hightech-Fonds ausgebaut und die Hightech-Forschung (PSI etc.) verstärkt unterstützt. Dabei wird der freie Wissenstransfer als Schlüssel zum Erfolg bezeichnet.
Bewegungslust, fliesst, bewusst
Neu in den Bewegungsräumen Brugg: «Vinyasa Flow Yoga» von Marina Rothenbach
«Lässig an Yoga ist, dass es für alle zugänglich ist. Ob jung oder alt, beweglich oder unbeweglich, kräftig oder nicht, von allen Übungen gibt es verschiedenste Varianten. So können alle zusammen trainieren – und trotzdem kommt jeder voll auf seine Kosten», erklärt Marina Rothenbach, die hier eine etwas ambitioniertere Asana-Version zeigt (liebe Kinder: bitte zuhause nicht nachmachen...).
(A. R.) - Warum soll ich bezahlen, um bei Dir stundenlang im Lotussitz zu verharren? «Damit hat Vinyasa Flow wenig zu tun», lacht Marina Rothenbach, «ich unterrichte einen äusserst dynamischen Yoga-Stil, da werden die Yoya-Übungen, die Asanas, fliessend aneinandergereiht».
Nichts Statisches also, und auch nicht einfach 90 Minuten Atemübungen, sondern sehr aktive Kräftigung der Muskulatur und abwechslungsreiche Förderung von Beweglichkeit, Balance, Ausdauer und Konzentration: Das erleichtert den Zugang zu dieser indischen Lehre ungemein, gerade auch für Sportler, sagen wir mal wie für A. R.
Die Region hat ein neues Wahrzeichen
Sportausbildungszentrum Mülimatt, Brugg-Windisch
Das Mülimatt-Trio ökologischer Ausgleich, Sportausbildungszentrum und Aaresteg.
(A. R.) - Die einen nennen es «Architektur-Origami», die anderen einfach «Handorgel», das neue Sportausbildungszentrum Mülimatt mit seinem filigran-fantastischen Beton-Faltwerk als Tragstruktur. Der «Trick» dieser Bauweise: Das neue Wahrzeichen der Region kommt innen ohne Stützen und tragende Innenwände aus.
Die so erzielte Transparenz schafft in den lichtdurchfluteten Hallen einen herrlichen Bezug zur Aarelandschaft.
Bauthermografie entlarvt Gebäudeschwächen
Brugg: Der Thermocheck von Baucoach François Liaudet zeigt, wie sie sich beheben lassen – und was deren Modernisierung kostet
Die Bautermografie von François Liaudet (Bild) liefert mehr als ein paar bunte Bilder. Und nach seinem Thermocheck weiss man Bescheid über den Zustand des Gebäudes, mögliche Sanierungsmassnahmen und deren Kosten.
(A. R.) - Jetzt, in Zeiten garstiger Witterung, beginnts wieder durch alle Ritzen zu ziehen. Zumindest bei jenen 2 Millionen Gebäuden, die schweizweit saniert werden müssten. Für schätzungsweise 4 Milliarden Franken wird hierzulande quasi nach draussen geheizt.
Wo genau das Geld zum Fenster rausgeworfen wird, dies entlarvt François Liaudets Wärmebildkamera unerbittlich.
Wellness für Wagyus
Hans Rudolf Zimmermann, Villigen, macht aus
alter Autowaschanlage einen tierischen Spa-Bereich
Nicht wie einst im Reis-, sondern im Villiger Feld zirkulieren sie, Zimmermanns Wagyu-Munis.
(A. R.) - Er war schweizweit der Erste, als er 2005 mit der Züchtung der japanischen Wagyu-Rinder, dort als Kobe-Rinder bekannt, begonnen hatte. Nun plant Hans Rudolf Zimmermann eine weitere Pioniertat: Er will die alte Autowaschanlage, die er von Thomas Vogt von der Villiger Mazda-Garage erstanden hat, zur Wellness-Oase für seine Wagyus umfunktionieren.
«Sie soll in den Freilaufstall-Neubau integriert werden», sagt Chlopfi, wie Zimmermanns in Villigen seit jeher genannt werden, bei einem Augenschein auf seinem Hof. Aus den Düsen der Anlage soll dereinst nicht Shampoo und Wachs, sondern etwa Rapsöl raussprühen. Und Massagebürsten, eine harte und eine weiche, möchte Zimmermann ebenfalls einbauen.
Doping für das Sportlerauge
Brugg: Sportbrillen von Bloesser Optik schärfen den Blick fürs Wesentliche
Patrick Steimen sorgt bei Sportlern für den Durchblick: Sie sind im Neumarkt 2 an der richtigen Adresse (Bloesser Optik, 056 441 30 46; www.bloesser-optik.ch).
(A. R.) - «Schau, dieses Adidas-Modell hat einen speziellen Kontrastfilter», erklärt Geschäftsinhaber Patrick Steimen. Sagts, setzts einem auf die Nase – und schon stellt sich ein Wow-Effekt ein: Tatsächlich erkennt man die Konturen besser.
«Im Sommer sind wir vor allem auf Golf- und Lauf-, im Winter auf Schnee-Sport ausgerichtet», erläutert Patrick Steimen das Konzept des kleinen aber feinen Sportbrillen-Shops im ersten Stock des Bloesser Optik-Geschäfts.
Aktuelle Gartenschau auf zulauf.tv
Schinznach-Dorf: Gartencenter Zulauf lanciert Web-TV
Moderator Jean-Luc Pasquier bei den Filmarbeiten im 20'000 m2 grossen Garten- und Bonsai-Center der Firma Zulauf, die in der vierten Generation durch Christian und Johannes Zulauf geführt wird.
Buchstäblich filmreif: Die Baumschule Zulauf bringt in Zusammenarbeit mit der Garten-Webplattform gartenfreunde.ch die erste Folge des neuen Zulauf-TV heraus.
Die 1879 gegründete Firma Zulauf, welche die grösste Container-Baumschule der Schweiz betreibt, hat auch medial die Nase vorn und startet als erstes Unternehmen in der grünen Branche ein eigenes Web-TV.




























